Intent-Targeting: Optimieren Sie Ihre LinkedIn-Akquise

Von Etienne DouillardAktualisiert am 6 Min. Lesezeit

Screenshot der MeetMagnet-App: auf LinkedIn verfolgte Kaufabsichten
Inhalt
  1. 🎯 Finden Sie die besten Interessenten mit Intent-Targeting
  2. 🎉 Einstiegssatz: Überzeugen Sie von Anfang an!
  3. 🧩 Den Pain Point erkennen und ansprechen
  4. 💡 Auf dem Weg zur Lösung: Mehrwert bieten, ohne zu verkaufen
  5. 📢 Der Call-to-Action (CTA): zum Handeln bewegen
  6. 🔎 Und der „Buyer Intent“ von Sales Navigator?
  7. 🌟 Den Akquiseprozess automatisieren
  8. Das Wichtigste in Kürze

🎯 Finden Sie die besten Interessenten mit Intent-Targeting

Intent-Targeting auf LinkedIn bedeutet, Personen zu kontaktieren, die ein aktuelles Interesse an Ihrem Thema zeigen: Sie haben gerade auf einen Post reagiert, ihn kommentiert oder sich für ein Event angemeldet. Statt mit einer Liste, die nach Position und Branche gefiltert ist, beginnen Sie mit dem, was diese Personen gerade beschäftigt. So wählen Sie Ihre Quellen und schreiben die Nachricht in vier Schritten.

🚀 Identifizieren Sie Ihre Intent-Targeting-Quellen

  • Setzen Sie auf die richtigen Quellen: Konzentrieren Sie sich auf Interessenten, die sich bereits für Themen aus Ihrem Bereich interessieren.
  • Mögliche Quellen: Referenzunternehmen, Wettbewerber, Meinungsführer.
  • Nutzen Sie Stichwörter: Suchen Sie nach Posts und Events mit passenden Aktionsverben.
  • Sprechen Sie relevante Zielgruppen an: Suchen Sie Gruppen mit mehr als 15 Personen, um zielgerichtete Kampagnen aufzubauen.
  • Filtern Sie Ihre Zielgruppe: Stellen Sie sicher, dass die Personen, die mit dem Inhalt interagieren, wirklich Ihre Zielgruppe sind.

💡 Die Frage, die Sie sich stellen sollten: „Sind die Personen, die mit diesem Inhalt interagieren, wirklich meine Zielgruppe?“

🤔 Warum Posts und Events bevorzugen?

Posts und Events datieren das Interesse. Personen, die mit diesen Inhalten interagieren, zeigen ein aktuelles Interesse, sodass Sie ihre Aufmerksamkeit präzise gewinnen können. Die Aktualität ihrer Interaktion ist ein entscheidender Indikator für ihr Engagement. Was sich in diesem Netzwerk erkennen lässt, beschreibt unsere Seite zu den LinkedIn-Kaufsignalen, die anderen Familien finden Sie in unseren 25 Beispielen für Kaufsignale im B2B. Für die vollständige Methode lesen Sie, wie Sie Business-Signale erkennen.

🚨 Vorsicht bei Gruppen!

Intent-Targeting über LinkedIn-Gruppen hat ein Problem: Es ist schwer festzustellen, seit wann Ihre Zielperson Mitglied der Gruppe ist. Diese Information ist aber entscheidend, um das aktuelle Engagement der Mitglieder einzuschätzen.

Intent-Targeting auf LinkedIn: Gruppen mit womöglich altem Interesse gegenüber Posts und Events mit aktuellem Interesse
Intent-Targeting: Ein Post oder Event datiert das Interesse, eine Gruppe nicht

🎉 Einstiegssatz: Überzeugen Sie von Anfang an!

Der erste Eindruck entscheidet! Um die Aufmerksamkeit Ihrer Zielperson von den ersten Sekunden an zu gewinnen, beachten Sie diese Hinweise.

Was Sie vermeiden sollten:

  • 🚫 Stellen Sie sich nicht sofort vor.
  • 🚫 Sprechen Sie nicht direkt über Ihr Angebot.
  • 🚫 Vermeiden Sie generische Floskeln.

Erfolgreiche Strategien:

  • ✅ Personalisieren Sie Ihren Ansatz: Erwähnen Sie ein konkretes Detail, das zeigt, dass Sie sich für Ihren Interessenten interessieren, etwa ein aktuelles Ereignis, an dem er teilgenommen hat.
  • ✅ Fokus auf den Interessenten: Konzentrieren Sie sich auf dessen Werdegang oder Tätigkeit, nicht auf sich selbst.

💡 Finden Sie einen gemeinsamen Punkt oder ein gemeinsames Interesse, das ein Teil Ihrer Zielgruppe teilt, um Ihre Nachricht zu personalisieren. Wenn Sie dafür KI nutzen, lesen Sie, was KI bei Akquise-Nachrichten gut kann und was auffällt.

🧩 Den Pain Point erkennen und ansprechen

Gehen Sie von den Anliegen Ihrer Zielgruppe aus. Beginnen Sie ein Gespräch über die Sorgen Ihrer Interessenten, um eine tiefere Verbindung herzustellen.

Was Sie vermeiden sollten:

  • 🚫 Springen Sie nicht direkt zur Lösung, ohne zuvor den Kontext hergestellt zu haben.
  • 🚫 Gehen Sie nicht davon aus, dass der Interessent sich all seiner Probleme bereits bewusst ist.
  • 🚫 Vermeiden Sie es, bei der Beschreibung der Herausforderungen zu vage oder allgemein zu bleiben.

Erfolgreiche Strategien:

  • ✅ Konkrete Herausforderungen: Nutzen Sie konkrete Beispiele oder Zahlen, deren Quelle Sie kennen.
  • ✅ Offene Fragen: Bringen Sie den Interessenten dazu, nachzudenken und seine Schwierigkeiten zu formulieren.
  • ✅ Tiefes Verständnis: Zeigen Sie, dass Sie die Hindernisse, vor denen er steht, wirklich verstehen.

💡 Verknüpfen Sie diese fachlichen Anliegen mit konkreten Fällen Ihrer Kunden oder Partner, die ähnliche Herausforderungen gemeistert haben. Das schafft eine emotionale Verbindung und erhöht die Relevanz Ihrer Nachricht.

💡 Auf dem Weg zur Lösung: Mehrwert bieten, ohne zu verkaufen

Bieten Sie Lösungen durch Ihre Expertise, ohne direkt zu verkaufen. Reagieren Sie auf die erkannten Herausforderungen, indem Sie Ansätze zu ihrer Bewältigung liefern.

Was Sie vermeiden sollten:

  • 🚫 Präsentieren Sie Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung nicht direkt als ultimative Lösung.
  • 🚫 Machen Sie keine unrealistischen Versprechen.
  • 🚫 Ignorieren Sie nicht die Phasen der Sensibilisierung und Abwägung.

Erfolgreiche Strategien:

  • ✅ Wertvolle Einblicke: Teilen Sie Ratschläge, die ohne Bedingung sofort Mehrwert bieten.
  • ✅ Fallstudien: Nutzen Sie Erfahrungsberichte, die zeigen, wie andere ähnliche Probleme gelöst haben.
  • ✅ Expertenwissen: Bieten Sie E-Books, Webinare und Artikel an, um Ihre Zielgruppe zu informieren.

💡 Zeigen Sie, wie Sie den Interessenten auf seinem Weg begleiten können. Nutzen Sie sanfte Calls-to-Action, die dazu einladen, mehr zu erfahren oder ergänzende Ressourcen zu entdecken. Ein Kunde ist ein Interessent, der seine Anliegen erkannt hat und bereit ist, zu handeln!

📢 Der Call-to-Action (CTA): zum Handeln bewegen

Nutzen Sie das geweckte Interesse, um Ihre Interessenten zum nächsten Schritt zu bewegen. Schlagen Sie einen einfachen nächsten Schritt vor, ohne eine Entscheidung aufzuzwingen.

Was Sie vermeiden sollten:

  • 🚫 Verlangen Sie beim ersten Austausch kein zu großes Engagement (etwa einen Verkaufstermin).
  • 🚫 Nutzen Sie keine generischen Calls-to-Action.
  • 🚫 Drängen Sie den Interessenten nicht zu einer Entscheidung, ohne ihm Bedenkzeit zu lassen.

Erfolgreiche Strategien:

  • ✅ Offene Fragen: Stellen Sie Fragen, die zum Nachdenken anregen und das Interesse vertiefen.
  • ✅ Kostenlose Ressourcen: Bieten Sie ein E-Book oder einen Zugang zu einem Webinar an, das zusätzlichen Mehrwert liefert.
  • ✅ Schrittweise Annäherung: Fördern Sie eine schrittweise Entwicklung der Beziehung, etwa mit einer Einladung zu einem Beratungsgespräch, einer Community oder einem künftigen Event.
Call-to-Action in der LinkedIn-Akquise, schrittweise: offene Frage, kostenlose Ressource, dann Beratungsgespräch
Ein sanfter Call-to-Action: Stufe für Stufe, ohne schon in der ersten Nachricht zu verkaufen

💡 Zeigen Sie Ihre Bereitschaft, zu begleiten und zu beraten. Ihr CTA soll zum Weiterreden einladen, nicht den Verkauf erzwingen.

🔎 Und der „Buyer Intent“ von Sales Navigator?

Auch Sales Navigator markiert Accounts, die eine Kaufabsicht zeigen, und zwar anhand der Aktivität ihrer Mitarbeitenden gegenüber Ihrem Unternehmen (Besuche Ihrer Seite, Interaktionen mit Ihren Inhalten). Das hilft, Accounts zu priorisieren, aber der Indikator misst das Interesse an Ihnen, nicht an dem Problem, das Sie lösen, und er sagt nicht, was Sie schreiben sollen. Das hier beschriebene Intent-Targeting geht vom Thema aus und liefert damit direkt einen Grund zu schreiben. Zum Unterschied zwischen solchen Intent-Daten und einem Kaufsignal lesen Sie Intent Data oder Kaufsignale, und zu Profilbesuchen, was sie wirklich wert sind.

🌟 Den Akquiseprozess automatisieren

Ein guter Teil dieser Methode lässt sich mit Tools unterstützen: Posts finden, die Personen sortieren, die darauf reagieren, eine erste Nachricht vorbereiten. Die Nachricht selbst lesen Sie vor dem Versand noch einmal. Unsere Tools stehen frei zugänglich auf der Seite kostenlose Ressourcen für die B2B-Akquise 👇🏼: unser KI-Setup, eine kostenlose Leadsuche in ChatGPT oder Claude und sieben KI-Agenten zum Installieren.

Und wenn Sie diese Arbeit lieber abgeben möchten: Die MeetMagnet-App findet jeden Tag die Personen Ihrer Zielgruppe, die auf solche Posts reagieren, und schreibt einen Einstieg auf Basis ihres Signals, den Sie vor dem Versand lesen.

Screenshot der MeetMagnet-App: eine Kaufabsicht anlegen, das Thema, das Ihre Zielgruppe auf LinkedIn interessiert
Intent-Targeting in MeetMagnet: Thema beschreiben, die App erkennt, wer auf LinkedIn reagiert

Das Wichtigste in Kürze

Intent-Targeting geht von dem aus, was Ihre Interessenten gerade beschäftigt: ein Post, auf den sie reagieren, ein Event, für das sie sich anmelden. Die Nachricht folgt dann vier Schritten: ein Detail, das sie betrifft, ihr Problem, eine nützliche Information und schließlich eine Frage, die das Gespräch eröffnet, ohne den Verkauf zu forcieren.

Die 4 Teile einer LinkedIn-Akquise-Nachricht nach dem Intent-Targeting: Einstieg, Pain Point, Mehrwert, sanfter CTA
Die Akquise-Nachricht in 4 Schritten, vom persönlichen Detail bis zum sanften Call-to-Action

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Häufige Fragen

Welche Quellen nutzt man für Intent-Targeting auf LinkedIn?

Priorisieren Sie Interessenten, die sich bereits für Themen aus Ihrem Bereich interessieren: Inhalte von Referenzunternehmen, Wettbewerbern und Meinungsführern, Posts und Events, die Sie über Stichwörter finden. Zielen Sie auf Zielgruppen mit mehr als 15 Personen und prüfen Sie immer, ob die Personen, die mit dem Inhalt interagieren, wirklich Ihre Zielgruppe sind.

Warum sind Posts und Events besser geeignet als LinkedIn-Gruppen?

Personen, die mit einem Post oder Event interagieren, zeigen ein aktuelles Interesse, und die Aktualität der Interaktion ist ein entscheidender Indikator. In einer Gruppe lässt sich dagegen schwer feststellen, seit wann Ihre Zielperson Mitglied ist, und damit auch nicht, wie aktuell ihr Engagement ist.

Welchen Call-to-Action nutzt man in einer ersten Akquise-Nachricht?

Verlangen Sie beim ersten Austausch kein zu großes Engagement, etwa einen Verkaufstermin. Bevorzugen Sie offene Fragen, eine kostenlose Ressource oder eine schrittweise Annäherung: ein Beratungsgespräch, eine Community, ein Event. Der CTA soll zum Weiterreden einladen, nicht den Verkauf erzwingen.

Etienne Douillard

Mitgründer und CEO von MeetMagnet

Ingenieur und seit über fünf Jahren Unternehmer, begleitet Etienne jede Woche B2B-Mittelständler bei der signalbasierten Akquise.

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